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„Kira“ ein vorzüglicher Fährtenhund
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Ein wunderschöner Herbstsonntag war der 26.10.08, der dem
Hundesportzentrum Homburg-Kirrberg zu seiner letzten Prüfung im Sportjahr 2009
geschenkt wurde.Neun Hundeführer und Hundeführerinnen stellten sich an diesem
Tag den Anforderungen einer Begleithundeprüfung, einer Vielseitigkeitsprüfung
der Stufe 2 (VPG2) und einer Fährtenhundprüfung der Stufe 1 (FH1). Frau Käthe
Reiter, einzige weibliche Prüferin für Hundesport im Saarland, kam aus
Schwemmlingen um sich den Teams zu widmen.
Gleich um 8 Uhr, bei einer Tasse Kaffee, wurden die Unterlagen
gesichtet und die Erstprüfungsteilnehmer mussten einen schriftlichen Test über
„Hundewissen im besonderen und allgemeinen“ ablegen. Ist dieser Teil bestanden,
darf weitergearbeitet werden.
Dann ging es hinaus ins Fährtengelände, welches wieder
dankenswerter Weise von der Fam. Ruf zur Verfügung gestellt wurde. Dieses Mal
nicht als Teilnehmerin sondern als erfahrene Fährtenlegerin legte Maria Hörmann
auf Anweisung der Richterin die Fährten für VPG2 und FH1.
Ingrid Betz startete mit ihrer Malinoishündin Yaska als erste
in der VPG2. Gute Arbeit zahlt sich aus und so hatte dieses Team am Ende der
Fährte verdiente 95 Punkte eingeheimst. Die FH1-Fährte musste noch mindestens
drei Stunden warten, bis dann Saskia Omlor mit ihrer Mali-Mischlingshündin mit
dieser schwereren Fährte begannen. 1400 Schritte wurden akurat ausgearbeitet
und vier kleine Gegenstände exakt gefunden. Das Team war an diesem Tag in
vorzüglicher Verfassung und erhielten verdient am Ende 96 Punkte von 100
möglichen.
Zurück auf dem Hundeplatz hatten die „guten Geister“, Dieter
Dümmler und Harry Stanka mit ihren Helfern ein tolles Frühstück vorbereitet,
dem sich nun gewidmet wurde.
Gestärkt ging es in die nächste Runde. Die Begleithunde
begannen mit ihren Unterordnungsübungen. Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz und
Platz, Abliegen im Platz während ein anderer Hund seine Übungen macht, war
gefordert. Hier zeigte die jugendliche Hundeführerin Lea Betz mit ihrer
Mischlingshündin Nele eine tolle Leistung. Trotz Erstprüfung führte sie gekonnt
und profimäßig ihren Hund vor. Leider machte Nele an diesem Tag kein „Sitz“ und
lief auch noch ein wenig hinterher, so kamen dann doch einige Punkte zum Abzug.
Auch die Jugendliche Rebecca Czernikiewitz nahm mit ihrem Bordercollie Tom
teil. Mangelndes Training kostete die beiden einige Punkte aber am Ende war
dieser Teil auch bestanden. Pascal Brandt und Andreas Hub, ebenfalls
Erstteilnehmer, bestanden trotz ihrer Aufregung aber dem guten Ausbildungsstand
ihrer Hunde diesen Unterordnungsteil. Leider musste Gabi Schon ihre Gina aus
der Prüfung nehmen, da Gina ein Bein schonte. Zwei weitere Teilnehmer konnten das Prüfungsziel leider nicht
erreichen.
Ingrid Betz und Yaska zeigten eine gekonnte und harmonische
VPG2-Unterordnung die mit 96 Punkten verdient benotet wurde.
Nach dem Mittagessen, welches von den Helfern im Hintergrund
vorbereitet worden war, musste Yaska ihre Leistungen im Schutzdienst
präsentieren. Kai Linke, sehr guter Helfer des HSZ, zeigte was in den
letzten Monaten mit Yaska trainiert worden war. Auf Anweisung ihrer
Hundeführerin musste der Hund nach dem Helfer suchen, bei auffinden verbellen.
Festhalten wenn er weglaufen will und „aus lassen“ wenn es gesagt wird aber
auch „Fuß gehen“ wenn gefordert. Alles wurde zur vollsten Zufriedenheit der
Richterin gezeigt, sodaß in dieser Disziplin das Team ebenfalls 96 Punkte
erhielt. Insgesamt nunmehr 287 Punkte von 300 möglichen, d. h. „vorzügliche
Arbeit“.
Jetzt mussten die vier Begleithunde die ihren
Unterordnungsteil bestanden hatten, sich dem zweiten Teil, dem Verkehrsteil,
stellen. Diese stellte sich für die Teams als völlig unproblematisch dar.
Keinem Jogger hinterher, das vorbeifahrende Fahrrad aber auch das Auto in Ruhe
passieren lassen. In Menschenmengen friedlich sein und nicht an den Leuten
hochspringen. In der Gastwirtschaft ruhig daneben liegen und nicht lästig sein.
Dies alles prüfte die Richterin um dann anschließend den Vieren die bestandene
Prüfung zu bestätigen.
Nachdem gegen 17 Uhr die üblichen Papiere durch Richterin und
Prüfungsleiter Wolfgang Wachter, der 1. Vorsitzende des HSZ, durchgearbeitet
waren, trafen sich nochmals alle Teilnehmer und Helfer vor der Vereinshütte zur
Übergabe der Urkunden an die bestandenen Teams.
Als „Dankeschön“ für ihre ehrenamtliche Tätigkeit als
Richterin überreichte der 1. Vorsitzende, Wolfgang Wachter, an Frau Käthe
Reiter einen „Bonsai-Baum“.
Grüße gingen an Erika Stieglitz, welche an diesem Wochenende
mit ihrer Hündin Noel bei der Bundessiegerprüfung der Fährtenhunde IPO-FH in
diesem Jahr das Saarland und natürlich auch das Hundesportzentrum (HSZ)als
amtierender Saarlandmeister vertritt.
Ein Dankeschön gab es auch an alle Helfer/-innen in der Küche
aber auch sonst. Denn nur wenn alle mithelfen, wird es eine gelungene
Veranstaltung.
Bei einem kleinen Feierabendgetränk klang dieser Tag dann aus.
Bericht: W. Wachter, Bilder: E. Sachs
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