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Trotz des langen Winters mit tiefen Temperaturen und Schnee, die das
Training im Vorfeld doch auf ein Minimum reduziert hatten, haben sich die Hundesportlerinnen des
Hundesportzentrums Homburg-Kirrberg zur Prüfung am 2. Mai 2010 auf ihrem
Übungsgelände getroffen.
Sieben Teilnehmerinnen waren gemeldet und fünf haben sich dann der
Überprüfung gestellt.
Begonnen wurde mit der Fährtenarbeit auf dem Ackergelände der Familie
Ruf in Mörsbach, welche dankenswerter Weise den Verein in dieser Disziplin auch
dieses Mal wieder unterstützt hat.
Den kritischen Augen des Richters Andreas Dietrich stellte sich
zunächst Elisabeth Sachs (Agility-Beauftrage des Vereins) mit ihrer
Zwergschnauzerhündin Emely in der Fährtenprüfung I.
Souverän und gekonnt zeigte Emely was sie gelernt hatte und verfolgte
die Spur zielsicher bis zum Ende und fand die zwei ausgelegten Gegenstände
ebenfalls. 97 Punkte ein vorzüglich gab es für die Beiden. Alle Schlachtenbummler freuten sich besonders
darüber, da es ja nicht gerade üblich ist das ein kleiner Zwergschnauzer sich
dieser Aufgabe stellt.
Der zweite Fährtenhund ging nun an den Start. Auf einer 800-Schritt
langen Fremdfährte mit drei Gegenständen musste die Schäferhündin Yulchen v.d.
Fasanerie von Maria Hörmann nun ihr Können unter Beweis stellen. Bei starkem
Wind arbeitete Yulchen zielstrebig auf der Fährte, die von Thomas Becker gelegt
worden war, vorwärts. Bis zum Ende kein Fehler aber den letzten Gegenstand nur
angedeutet und nicht verwiesen. Es fehlten 6 Punkte bis zur Traumpunktzahl 100.
Es gab 94 Punkte und ein sehr gut.
Nach einem ausgiebigen Frühstück welches der 2. Vorsitzende Arno
Altherr zusammen mit Dieter Dümmler, Gabi Schon und Dagmar Zang vorbereitet
hatte, ging es frisch gestärkt auf dem Trainingsplatz mit den
Unterordnungsübungen der Begleithunde weiter.
Erstmals führte Geraldine Brandt ihren Akino in dieser Disziplin
vor. Etwas aufgeregt zeigten sie die
Übungen der Leinenführigkeit, folgen ohne Leine, Sitz und Platz, Herankommen
und liegen Bleiben - die Ablage. Am Ende wurden den Beiden 57 Punkte – ein
vorzüglich bescheinigt.
Auch Kristina Heine mit ihrem Viszla Neo und Sabina Schuck mit ihrem
Dobermann Ben, beide Wiederholungstäter, bestanden die Unterordnungsübungen mit
54 Punkten und 47 Punkten sicher.
Der verkehrssichere Teil wurde ebenfalls von allen drei Teams in guter
Manier durchgeführt. Sicher in der Umwelt, neutral gegenüber Mensch und Tier,
ruhig sein beim Anbinden wenn Frauchen nicht da ist, kein Problem bei Joggern,
Fahrradfahrern oder vorbeifahrenden Autos das waren die zu beurteilenden
Kriterien.
Im Unterordnungsteil startet nun noch Yulchen v.d. Fasanerie mit Maria
Hörmann in der Stufe 3. Freifolge, Sitz, Platz a.d. Laufschritt, Stehenbleiben
a.d. Laufschritt, Apportieren eines 2 kg schweren Bringholzes auf ebener Erde,
Springen über dem 1 m-Hürde mit apportieren eines kleineren
Bringholzes und dieses ebenso über die 1,80 m hohe Sprungwand.
Vorauslaufen auf Anweisung mit hinlegen auf Kommando. All dieses führte das
Team vor. Beim apportieren leider
zweimal Doppelkommando gegeben, beim Vorauslaufen noch etwas zügiger waren die
Abzugspunkte. Am Ende kamen 88 Punkten von 100 heraus. Also eine gute Arbeit.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen und Vergabe der Urkunden saß man
noch lange zusammen und ließ den Tag
noch mal Revue passieren. Stellte man doch fest, dass an diesem Tag nur
Frauenpower angesagt war.
Die Ergebnisse im einzelnen:
Kristina Heine mit Magasparti Rutinos Iram (Neo)
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BH
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54
Punkte
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| Geraldine Brandt mit Akino |
BH
(SKN)
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57 Punkte |
Sabina Schuck mit Ben
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BH |
47 Punkte
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Maria Hörmann mit Yulchen v.d. Fasanerie
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FP3/UO3
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94/88 Pkte
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Elisabeth Sachs mit Emely
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FP1
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97 Punkte
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